Und wie man das macht, steht im
Leitfaden von Olli74.
Ja, der bringt´s voll.

Rote enge Jeans und Cowboystiefel - mann mann mann, wenn ich so Typen sehe, denke ich immer kurz daran, den Notabholdienst von der nächsten Klapse anzurufen.
Auf der anderen Seite teile ich auch das Los derer, die alleine im Straßencafe sitzen und solche Vollpfosten mit einer hübschen Maus zusammen sehen. Da frage ich mich dann immer, nach was für Kriterien sich eine (deutsche) Frau den Mann an ihrer Seite aussucht.
Heute ist Outing-Tag, siehe schon mein Viagra Beitrag, und da verurteile ich als erstes mal die diversen Beiträge hier, die den "Beziehungslosen" entweder als hässlichen Deppen hinstellen oder es aber so gar nicht verstehen können, wieso man Keine abkriegt.
Ganz normal im klassischen Sinne sind wir hier in dem Forum ja vielleicht alle nicht. Der alte Bagheera als nicht ganz ungeschätztes und unbekanntes Mitglied der Szene kann für sich in Anspruch nehmen
- Kommunikation zu beherrschen
- auftrittssicher zu sein (bin über 25 Jahre in Sales Manager Funktion tätig sowie in Vorstandsfunktionen bei diversen Vereinen)
- gesellig zu sein
- gesellschaftlich etabliert und akzeptiert zu sein
- kein Beau, aber auch nicht Frankensteins Monster zu sein
- weltoffen zu sein
- über sehr gute Allgemeinbildung zu verfügen
- gepflegt und den Gegebenheiten angepaßt "gedresst" aufzutreten
- "etwas bieten" zu können
- kein Hardfucker, sondern eher zärtlicher Liebhaber zu sein (was viele DLs in all den Jahren auch schätzten)
und trotzdem: Auch noch nie eine echte längere Beziehung außerhalb des Pay-Sex-Umfeldes.
Es gibt
- ein paar Ficks ohne Geld mit Kolleginnen / Sekretärinnen aus jungen Jahren
- drei, vier Ladies mit denen "Beziehungen" wie Essengehen, Kino- und Konzertbesuche inkl. wilder Knutschereien und Küssereien jeweils über mehrere Jahre bestanden, aber nichts im Sinne einer "echten Beziehung"
- Avancen einiger - und vor allem auch attraktiver - Mädels (in der Jugend) und Damen (bis heute), die ich immer auf unverbindlichem Niveau gehalten habe, bis dann das Interesse erlosch
- eine Menge "gute Freundinnen"
Und es gibt
- Pay-Sex seit dem 18. Lebensjahr
- "Treue" zu Stammhuren (Eine ist wirklich mit mir zusammen alt geworden; wir sehen uns seit 25 Jahren)
- im Alter zwischen 30 und 40 regelmässige Party-Exzesse in FKK-Clubs und Hostessen-WGs
- ein in 35 Jahren vom Wert her locker verficktes EFH (diese Kohle vermisse ich heute manchmal schon auf dem Sparkonto...)
Und um wieder ins "normale" Leben zu kommen - es gibt ebenfalls
- Herzschmerz-Erlebnisse mit drei, vier Mädels die ich wirklich wollte, aber mir einen Korb holte
- bis Mitte 40 eigentlich nie mehr den Wunsch nach fester Beziehung
- panische Angst vor dem Scheitern einer Beziehung und den (finanziellen) Folgen
- seit fünf, sechs Jahren depressive Einsamkeitsgefühle
- keine Besserung...
Outing Ende.
Und die Bitte um mehr Verständnis für den Kollegen - und andere Betroffene - mit seinem Eingangsposting...