Ich war auf der ersten Ruby Gang Bang Session in Gelsenkirchen. Dort haben sich wohl einige angesteckt, von einem weiß ich es definitiv und ich hatte nichts.
Dies ist leider ein Beispiel dafür, daß Informationen aus Forendiskussionen immer wieder mit Vorsicht zu betrachten sind. Ruby hat meines Wissens vier GBs in GE gemacht: zwei Ende Oktober (genaue Daten? 18. und 25.?), einen am 12.Dez. und den zuletzt in anderem thread hier heiß diskutierten am 30.12.. Auf dem
zweiten GB GB haben sich laut mehreren Berichten aus diesem board mehrere Teilnehmer mit Tripper angesteckt. Aber nicht, wie du fälschlich schreibst beim
ersten. Das mag für dich belanglos sein. Jemand, der aus anderem Grunde diesen Aspekt genau wissen muß und sich auf deine Angaben verläßt, wird aber die falsche Schußfolgerung ziehen. Das kann durchaus fatal sein.
Jede Immunabwehr ist anders, jede Haut (verletzt, trocken usw.)
Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch mal auf einige Maßnahmen hinweisen: nachher Harnröhre spülen - falls man denn pinkeln kann

und mit Penis mit lauwarmem Wasser waschen. Das sind keine verläßlichen Gegenmaßnahme, sie verringern aber ein wenig die Ansteckungsgefahr.
Bei jeder dieser Geschlechtskrankheiten rate ich meinen Freunden, erst mal zu pausieren. Der Jojo Effekt, durch eine Antib. Geschwächten Körper ist häufig (auch bei den Damen) anzutreffen und schraubt die Restistenz und damit Heilungszeit hoch.
Pausieren ja, aber vorrangig, um nicht andere anzustecken, solange die eigene Behandlung nicht abgeschlossen ist. Aber wo sollte ein Jojo-Effekt herkommen? Wenn in der Außenwelt keine neuen Erreger sind, kann auch keine neue Ansteckung erfolgen.
Wieso sollte ein Körper durch Antibiotika geschwächt sein, jedenfalls solange keine toxischen Nebenwirkungen aufgetreten sind. Und die Resistenz schließlich ist eine Eigenschaft der Bakterien, nicht der Person. Die tritt - vereinfacht dargestellt! - dann auf, wenn die Bakterien bereits Kontakt mit dem Antibiotikum gehabt, diesen aber gut überstanden haben. Danach können sie sich besser gegen dieses behaupten.
... "Geschlechtskrankheiten" auf dem Vormarsch sind. Fakt ist auch, dass man deren Anstieg mit dem Anstig von Ost-Nutten sowie dem rapiden anstieg von Billig-Clubs oder Clubs im Allgemeinen in Verbindung bringen kann wenn man will.
Auch das ist leicht mißverständlich. Jedenfalls denke ich nicht, daß diese den Tripper alle bereits mitbringen und hier verstreuen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, daß es sich hierbei um Frauen mit geringer Bildung handelt, schlechter Sprachkenntnis und einer zusätzlichen Scheu, einen Arzt aufzusuchen. Das führt dazu, daß sie im Falle einer Infektion - die sie aber höchstwahrscheinlich von ihren deutschen Kunden erhalten - nicht die Notwendigkeit einer Therapie erkennen oder sich höchstens aus ihrem Umfeld ungeeignete Medikamente zur Selbsteinnahme besorgen. Das führt dazu, daß sie ihn wiederum auf die Kunden übertragen.
Es muß aber bedacht werden, daß zwischen der eigenen Ansteckung und dem Bemerken der Krankheit eine Phase besteht, in der die Erreger bereits vorhanden sind und sich kräftig vermehren. So kann jemand zur Ansteckungsquelle werden, der selbst noch nicht weiß, daß er erkrankt ist. Das ließe sich nur vermeiden, wenn alle, Männer und Frauen, nur ca. alle zwei Wochen ungeschützten Sex haben und sich zusätzlich untersuchen lassen, weil es, und zwar besonders unter den Frauen, auch Bakterienträger gibt, die keine Krankheitssymptome haben. Das wäre aber mit der Ausübung sexueller Dienstleistungen als Beruf nicht vereinbar.
Es läßt sich also nicht leugnen, daß praktizierter Sex mit einem realen und durchaus relevanten Risiko behaftet ist, welches nicht vollständig ausgeschaltet werden kann.