AO_König meets Kölner Karneval
Rosenmontag und der AO_König machte sich von FFM, auf den Weg nach Kölle. Ein Kostüm hatte ich natürlich auch, diesmal sogar zwei: Eins als König (da brauchte ich mich eigentlich gar nicht zu verkleiden) und eins als Ku-Klux-Klan Mitglied, was ich aber nur abends getragen habe, aber dazu später mehr.
So zog ich mir meinen Königs Mantel an, setzte mir meine Krone auf, nahm mir meinen Zepter dazu und trank erstmal einen kleinen Flachmann hoch prozentigen Korn und setzte mich in meinen Schlitten und fuhr auf nach Köln.
Nach genau 3. Flachmännern und guten zwei Stunden Fahrt, war ich endlich in Köln.
Halb besoffen, parkte ich meinen Schlitten im Kölner Maritim, wo man mir netterweise einen Parkplatz reserviert hatte. Angekommen an der Rezeption, erwartete man mich schon.
„AO_König, herzlich willkommen im Maritim Hotel, wir freuen uns blablabla.“, so begrüßte mich der Rezeptionist, als ich ihn unterbrach und sagte:“ Ja, ist ja gut, ist mein Freund Michel Friedmann schon im Haus?“ „Selbstverständlich, AO_König, er ist auf Zimmer und erwartet Sie bereits“, antwortete der Rezeptionist. Das hörte sich gut an, denn die Flachmänner hatten mich müde gemacht und ich brauchte dringend ein, zwei Kokain Lines für mein Näschen.
„AO, mein bester, mein Vorbild, ich freue mich dich zu sehen, wie geht es Dir?“, so Michel.
„Ich bin ein bisschen hacke, aber mir geht es sehr gut und ich freue mich auch Dich einmal wieder zu sehen, lieber Michel“, antwortete ich.
Und so schnupften wir beide erstmal 10. Nasen weg, als es auf einmal an der Tür klopfte.
„Endlich die Nutten sind da“, jubelte Michel. „Davon wusste ich ja gar nix“, antwortete ich verdutzt.
„Edelweiß und Nuttenschweiß, da sind meine Prinzipien, wenn wir beide feiern“, sagte er.
Das war ganz nach meinem Stil und so öffnete ich die Türe.
Eva, Sophia und zwei andere Edel-Nutten schauten mich strahlend an und bekamen sofort Glückstränen, als sie mich erkannten. Jubelschreie und lautes Geschreie schrillten durch das Maritim und es dauerte nicht lange, bis ein Hotel Knecht kam und fragte, ob etwas passiert sei? „ Das übliche Prozedere", antwortete ich ihm grinsend und steckte ihm einen Zwanziger zu, er war glücklich und versicherte uns, dass wir in Ruhe koksen und Schweinereien machen können.
Und so butterten wir alle Vier Nutten weg und schmissen sie anschließend wieder raus, immerhin hatten wir ja unseren Spaß gehabt, was sollten wir noch mit ihnen!!?
Ich verabschiedete mich von Michel und machte mich auf den Weg zum Chlodwig Platz, wo das Dreigestirn mich erwartete. Angekommen wurde ich erstmal jebüzt und umarmt, der Bauer und der Prinz hatten Freudentränen in den Augen. „ Ao, dat ist der beste Tach minges Lebens, isch will, dat do mit op dem Wajen mitfährst“, so der Prinz. Ich fühlte mich stolz und geehrt. Und dachte gerade darüber nach, wie es denn wohl da oben auf dem Wagen so wäre, Kamelle zu schmeißen und den König des Karnevals zu spielen, als ich auf einmal die 3. An Tänzer vom Kölner Hbf. sichtete.
„Seid mir nicht böse, aber ich habe etwas wichtiges zu erledigen, wir sehen uns später und macht et jot“, sagte ich zu den dreien. Ich traute meinen Augen nicht, die 3. Nafri’s vom Kölner Hbf, verkleidet als Funke Mariechen und tanzend am Zug Beginn.
„Wat is denn hier los, hamwa hier en Tunten-Ballett, oder wat?“, sagte ich mit tiefer Stimme.
Sie erkannten mich und strahlten mich an und sagten: „Ao, du beste Mann von Frankfurt und größerer Boss, als Tony Montana. Wir habe uns in eine Tanz Verein angemeldet, so wie Du sage“ und alle drei drehten sich um und tatsächlich, auf dem Rücken stand: Funke Mariechen Köln. Ich war baff!!
„Jungs, ich bin stolz auf euch. Ihr habt AO’s Rat angenommen und ihr werdet damit erfolgreich sein! Macht es gut und bleibt sauber!“, sagte ich.
Sie schienen glücklich zu sein, dass sie mich mal wieder gesehen haben.
Meine Nase war taub und ich war müde, so entschloss ich mich ins Hotel zurück zu kehren und ein paar Stunden auszuruhen.
Gegen 18:00 Uhr dann, war ich soweit wieder fit und zog mir mein anderes Kostüm an, dass Ku-Klux-Klan Kostüm, was mir aber später Probleme bereiten sollte, dazu gleich mehr.
Raus aus meinem Hotel Zimmer, bemerkte ich doch schon verängstigende, aber auch freundliche Blicke, einige nickten mir sogar freundlich zu. Mir war es egal, weil dieses Kostüm, gab mir Anonymität, so konnte man ja nur meine Augen sehen, fast wie ein Gespenst, aber trotzdem Ku-Klux-Klan Style.
Gerade raus aus dem Hotel Foyer, kam mir eine Schwarz-Afrikanerin (120 Kg schätzungsweise) und ihr Begleiter, ebenfalls Schwarz-Afrikaner entgegen und die Frau sagte: „Buuh, fumubu, matulluu buuuh.“ Ich antwortete: „ Eine Kuh, macht muh und nicht buh, du siehst aus wie eine Kuh, also mach gefälligst auch muh!“ Sie guckte mich wie versteinert an und ich sagte: „Mach doch endlich mal muhh!“
Ihr Begleiter sagte dann: „ Warum Du bei Ku-Klux-Klan? Das nixe gut in Afrika.“
Ich antwortete: „ Heute ist Karneval, das ist doch nur ein Kostüm, AO liebt alle Menschen, aber vor allem die Frauen.“ Beide lächelten mich an und ich sagte: „Vor kurzem, hat ein bayrischer Minister gesagt, dass es in Bayern viele wunderbare Neger gibt und ihr seid auch wunderbar.
AO feiert mit euch beiden und wir werden koksen und saufen, als gebe es kein Morgen mehr. Beiden bekamen Glückstränen.
Und so war es dann auch. Ich hatte einen tollen Rosenmontag mit meinen neuen afrikanischen Freunden (das Kostüm habe ich später gewechselt, als mich die Polizei drauf ansprach, dass dies so leider nicht ginge). Wir gingen zusammen auf eine VIP Party, des kölner Dreigestirns und haben fett gefeiert..
Zuletzt bearbeitet von Ao_König am 01.03.2016, 00:46
