Ich kann dir sagen, die Israelis werden eine Naziregierung in Deutschland nicht noch einmal hinnehmen. Da kommt das Schwert Gideons zum Einsatz, ...
Erstens gab es zur Regierungszeit der Nationalsozialisten noch gar keinen israelischen Staat, der etwas hätte hinnehmen können oder auch nicht, und zweitens kommt da gar nichts mehr zum Einsatz, sobald denen Trump den Geldhahn zudreht und die Bundesregierung nicht länger Rüstungstechnik zum "Freundschaftspreis" liefert.
Und nur, weil man seit Jahrzehnten glaubte und glaubt, dass sowas "nie" passieren würde, heisst das nicht, dass dem nicht doch mal so ist.
Die USA verfahren seit jeher nach dem Prinzip "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" und waren im Zweifelsfall immer sich selbst am nächsten. Und Feindschaften und Freundschaften können sich bekanntlich ändern.
Solange es gegen den Iran ging, war Saddam ein "guter" Diktator, und sobald man ihn nicht mehr brauchte, er sich mit Israel anlegte und so dumm war, in die Kuwait-Falle zu tappen, war er weg vom Fenster. Dass Gaddafi Terroristen unterstützt hat, ging schon irgendwie OK - fielen eben ein paar Bomben und er war eben offiziell ein "böser Schurke" - aber sobald er unangenehme wirtschaftspolitische Ideen entwickelte, musste er auch dran glauben.
Batista, Somoza, Mobutu usw. usf. die Liste der Drecksäcke, mit denen die Amis kuschelten, solange sie nützlcih waren, die man aber fallen ließ, sobald man sie nicht mehr brauchte ist lang. Wenn man dann noch nützliche "Helfer" wie Klaus Barbie - in einem anderen Leben mal Gestapo-Boss von Lyon und dort als "Schlächter" bekannt - mithinzunähme, wird die Liste noch länger.
1988 hat man hierzulande auch noch nichts vom Mauerfall geahnt. Was vielleicht auch besser so war, denn hätte man damals schon um die Folgen gewusst, hätte man sicher nachts kein Auge mehr zubekommen.
Ein kleiner Tipp: Zur außenpolitischen Bildung vielleicht mal was anderes als Action-Filme aus dem Hause Cannon konsultieren.

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