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1. Juli 2017 tritt das neue Prostituiertenschutzgesetz in Kraft

Gestartet von KaptBalu · 24.04.2017 · 1.626 Beiträge · 729.900 Aufrufe

Beiträge
Hallo Jungs,
.....
Bei der Registrierungspflicht geht es doch ausschließlich um die Datenzuarbeitung bzw. den Datenabgleich der Finanzbehörden.
Die bisherige Frauenministerin war ja eine aktive Befürworterin des Gesetzes, bzw. für die Ausarbeitung federführende Ministerin.
Wer den beruflichen Werdegang der zukünftigen Ministerpräsidentin von Meck-Pom in Erinnerung hat, weiß das sie vor ihrer politischen Karriere als Steueramtsrätin in der Steuerfahndung des Finanzamtes Schwerin tätig war.
Und in weiten Passagen liest sich dieses Gesetz doch wie ein Steuerbescheid.
Jeder kämpft für sich alleine um die Chaos-Theorie
(C.H.Guenther)
Ich höre kein Radio. Ich hatte nur mal Staats- und Verfassungsrecht geschnuppert.
Da musst Du Dich aber mehr als ungeschickt anstellen, wenn Du in Bayern keine AO-Schlampen findest...
Nicht unbedingt "ungeschickt" sondern vielleicht etwas anspruchsvoll. In Nürnberg (von vielen schlechthin als "AO Hochburg" Bayerns hochgepriesen) sind von den ca. 400-500 Nutten die täglich auf den bekannten Sites inszerieren, höchstens 5-10 % AO begehbar und die sind fast ausnahmslos von der Bulmann, bzw. Zigo Fraktion, oft ungepflegt und meistens wenig serviceorientiert. Ausnahmen, also relativ junge und attraktive Neuzugänge werden schnell verheizt, ziehen wieder weg oder merken sehr schnell die "Marktlücke" ;) und passen Preise und/oder Service dementsprechend an. Kein Vergleich zu Städten wie Hannover, Berlin oder Kassel bzw. Sauna Clubs in NRW oder auch in Hessen, wo man schon ab 30-50 Euro ein großes Angebot an jungen und hübschen AO DL`s findet.
Wann war der letze positive AO Bericht aus dem Großraum Nürnberg über eine attraktive AO Nutte aus Polen, Tschechien, Rußland oder dem Baltikum ? Ich, jedenfalls kann mich nicht daran erinnern....:rolleyes:
Ich befürchte ab dem 1.Juli 2017, deutschlandweit, ähnliche Zustände , auch wenn nicht von heute auf morgen.....
Zuletzt bearbeitet von ralf696 am 25.06.2017, 14:01
und das hier sind die Typen, die auch noch berufsmäßig unseren geliebten AO-Service abfragen und dann gehen:

http://www.news4press.com/Prostitution-2017-%E2%80%93-Fraenkische-Kondompfl_972265.html

Mann, mann mann....:mad:

Im Aufrag seiner Mandantschaft..." Wen meint er denn damit?

Unabhängig davon, fand ich seine Ausführungen zu den verklausulierten Hinweisen in den Anzeigen nach meiner Erfahrung als nicht unbedingt zutreffend. "Fast tabuloser Service..." und ähnlich verlockende Formulierungen sind meiner Erfahrung nach höchst selten als AO zu werten... Ich geb auf solche Formulierungen mittlerweile gar nichts mehr...
Zuletzt bearbeitet von josh am 26.06.2017, 13:36 – Grund: Typo
Howard ist Journalist. Für seine Publikationen muss er natürlich recherchieren. Was das neue Gesetz betrifft ist er jedenfalls bestens informiert.
"Fast tabuloser Service..." und ähnlich verlockende Formulierungen sind meiner Erfahrung nach höchst selten als AO zu werten... Ich geb auf solche Formulierungen mittlerweile gar nichts mehr...

Und das ist auch gut so! In Hannover nannte sich das "absolut tabuloser Vollservice" ... was in dem Laden mit AO & Co aber nichts und rein gar nichts zu tun hatte.
Sämtliche Aussagen der Kunstfigur "Doctordick" spiegeln nicht notwendigerweise Ansichten und Meinungen des Verfassers wider und sind als Gesamtkunstwerk zu betrachten. Handlungen und Personen in den "Berichten" der Kunstfigur "Doctordick" sind frei erfunden; jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen wäre rein zufällig und in keiner Weise beabsichtigt; Personen, die meinen, in diesen sogenannten "Berichten" vorzukommen, sind nicht gemeint.
Ich war am überlegen, ob ich zum Thema "Erfolgsaussichten der Verfassungsbeschwerde" einen separaten Thread aufmachen sollte, weil es hier ja doch eher um das neue Gesetz im Allgemeinen und vor allem um die Frage geht, wie unser geliebter Service sich nach dem 1. Juli sich entwickelt. Die Verfassungsbeschwerde ist ja nur ein Teilaspekt daraus.

Andereseits gehört es zum Thema, also schreibe ich mal hier dazu, hoffe aber dass der Thread sich dann in Zukunft nicht nur auf diesen Teil des Themas hin beschränkt.

Ich persönlich glaube zwar - obwohl juristisch absoluter Laie und nur aus dem Bauchgefühl heraus -, dass das neue Gesetz tatsächlich so (zu!) scharf formuliert ist, dass es sich in der Tat mit einigen freiheitlichen Grundsätzen nicht wirklich vereinbaren lässt und damit meine ich jetzt nicht den Kondomzwang.

Nehmen wir mal, das wäre tatsächlich so, dann glaube ich dennoch, dass aufgrund der politischen Brisanz, die das Thema nun mal hat und der in den letzten Jahren stark gewachsenen Macht der Frauenverbände und der mittlerweile durchaus großen Anzahl an weiblichen Politikern, die das Thema sehr geschickt zu instrumentalisieren wissen, kein Verfassungsrichter den Mut haben wird, das Prostitutionsschutzgesetzt in der bisherigen Form zu kippen. Er würde sich - als Mitglied eines der wenigen verbliebenene immer noch mehrheitlich männlich dominierten Entscheidungsgremien - sofort dem Vorwurf aussetzen, dass er damit eine frauenfeindliche und frauenverachtende Politik stärken würde. Kein Verfassungsrichter wird die Eier in der Hose haben, dieses Gesetz zu kippen.

Aber ich gehe mal einen Schritt weiter. Nehmen wir trotzdem einfach mal an, ein Wunder würde geschehen, und die Verfassungsrichter hätten diesen Mut und würden - wenngleich mit knapper Mehrheit - beschließen, dass dieses Gesetz tatsächlich ein paar Einschränkungen enthält, die mit einigen unserer Verfassungsgrundsätze nicht zu vereinen sind (ich gebe zu ich bin da Laie), so bestünde das Risiko, dass eine Gesetzesnovellierung unter Umständen sogar noch schlimmer ausfallen würde. Es bestünde das Risiko, dass unsere Verfassungsrichter darauf hinweisen würden, dass das bald geltende Gesetzt in dieser Form zwar nicht akzeptabel ist, dass es aber im Zweifel wesentlich verfassungsgemäßer wäre, die Prostitution dann konsequenterweise doch lieber ganz zu verbieten.

Und diese Steilvorlage würden unsere ach so selbstherrlichen Politikerinnen fraktionsübergreifend sofort mit allergrößter Wollust aufnehmen und ich garantiere Euch, wir hätten sehr schnell französische bzw. Nordische Verhältnisse.

Und leider, leider... gehe ich davon aus, dass das der nächste folgerichtige Schritt sein wird. Egal, wie die Verfassungsbeschwerde ausgehen wird. Unsere Politikerinnen haben einen langen, schweren und harten Kampf für diesen Teilerfolg geführt. Jetzt ruhen sie sich aus, genießen selbstherrlich und selbstverdient den Teilerfolg, sammeln ihre Kräfte und suchen knallhart nach Belegen dafür, dass selbst das neue Gesetz noch viel zu schwach ist, und dass stattdessen mindestens ein Totalverbot der Prostitution wünschenswert sei, und wenn das doch nicht geht, dann zumindest eine massive Verschärfung des Strafrechts mit einer entsprechenden Kriminalisierung der Freier, mindestens mit existenzgefährdenden Strafen (wie sie ja auch im neuen Gesetz schon vorgesehen sind, dann aber wahrscheinlich nicht nur auf die Verletzung der Kondompflicht eingeschränkt), wenn nicht sogar ein deutlicher Freiheitsentzug.

Leute, schimpft mich altmodisch, reaktionär, diskriminierend, frauenverachtend und sonstwas... Aber Frauen gehören nun mal einfach nicht in die Politik. Und jetzt harre ich der Schläge, die da auf mich einprasseln werden.
Bei der Registrierungspflicht geht es doch ausschließlich um die Datenzuarbeitung bzw. den Datenabgleich der Finanzbehörden.
Die bisherige Frauenministerin war ja eine aktive Befürworterin des Gesetzes, bzw. für die Ausarbeitung federführende Ministerin.
Wer den beruflichen Werdegang der zukünftigen Ministerpräsidentin von Meck-Pom in Erinnerung hat, weiß das sie vor ihrer politischen Karriere als Steueramtsrätin in der Steuerfahndung des Finanzamtes Schwerin tätig war.
Und in weiten Passagen liest sich dieses Gesetz doch wie ein Steuerbescheid.

Das ist der Kern der Sache.Verbieten wird der Staat die prostitution wohl kaum.Er verdient auch ganz gut mit.Zum anderen wieviele neue"Bedürftige Harzerinen "muss er bezahlen....
Das ist der Kern der Sache.Verbieten wird der Staat die prostitution wohl kaum.Er verdient auch ganz gut mit.Zum anderen wieviele neue"Bedürftige Harzerinen "muss er bezahlen....

Aber die hat er dann unter Kontrolle. :rolleyes:
Sämtliche Aussagen der Kunstfigur "Doctordick" spiegeln nicht notwendigerweise Ansichten und Meinungen des Verfassers wider und sind als Gesamtkunstwerk zu betrachten. Handlungen und Personen in den "Berichten" der Kunstfigur "Doctordick" sind frei erfunden; jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen wäre rein zufällig und in keiner Weise beabsichtigt; Personen, die meinen, in diesen sogenannten "Berichten" vorzukommen, sind nicht gemeint.
Gerade hier https://www.tabulose-huren.com/showthread.php/22630-NUR-Info-Dolce-Vita-Raubach-keine-Berichte/page52 im Forum per Zufall den nachfolgenden sehr interessanten Link gefunden und mich halb tot gelacht über unsere Politiker...

https://www.swr.de/swraktuell/rp/kondompflicht-und-gesundheitsberatung-schutzgesetz-fuer-prostituierte-verzoegert-sich/-/id=1682/did=19774118/nid=1682/e56gpp/index.html

Sagt mal, wann wurde das Gesetz beschlossen? Meines Wissens schon vor ca 2 Jahren.

Und die Probleme mit dem Gesetz fallen diesen Idioten tatsächlich jetzt erst auf???
Wird, je nachdem welche Parteien an der Regierung sind, wohl auch unterschiedlich gehandhabt:


NRW (Schwarz/Gelb)

Hier wird im Koalitionsvertrag (Abschnitt III Innere Sicherheit, Seite 61) zumindest die Absicht bekundet, Kontrollen durchzuführen.

".....Dazu gehört auch eine strikte Umsetzung des Prostitutionsgesetzes bei hoher Kontrolldichte."


Rheinland-Pfalz (Rot/Gelb/Grün)

In RP scheint es dagegen am Umsetzungswillen zu mangeln.


Der Stichtag 1. Juli kann in Rheinland-Pfalz nicht eingehalten werden.



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Bück dich Fee, Wunsch ist Wunsch!
Tja... vorbei mit dem ehemaligen AO Paradies NRW...
Tja... vorbei mit dem ehemaligen AO Paradies NRW...

Die haben halt die falsche Wahl getroffen.
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