...
Ja, die Schwellen- und Entwicklungsländer sind wirtschaftlich im Arsch und den Nutten, Huren, Girlfriend-Simulantinnen und potentiellen "Freundinnin" in diesen Ländern "brennt finanziell der Tamponfaden"... Ich beobachte in Kolumbien und vielen anderen Ländern extremen Währungsverfall... Da kann man jetzt umgerechnet für 15 EUR die Stunde ein Modell ficken. Alles schön und gut, nur bringt uns das alles nichts, wenn wir da nicht hinreisen können...
Einzig die zynische aber realistische Progonose, dass diese Länder Jahre (Jahrzehnte) brauchen werden ,um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen, läßt mich hoffen, 2021/2022 irgendwo für nen Appel und Ei mal wieder so richtig die Sau rauslassen zu können...
Jetzt auch erst mal abwarten, wie die Pleitewellen/Insolvenzerfassungen in Deutschland 2021 so wirken werden, da werden (meiner Meinung nach) ab März 2021 Überaschungen auf uns zu kommen... Die wirtschaftlichen "Coronafolgen" aus 2020 sind auch bei uns im Deutschen Lande noch nicht erfasst und "abgefedert". Das wird noch mal alles spannend (EURO, Zinspolitik, Hilfspakete, Steuererhöhungen usw.) ich sags euch...
Da bin ich in der der Bewertung im Prinzip bei Dir.
Das wann und wie reisen ist nach wie vor offen. Restriktionen in den einzelnen Ländern, Restriktionen bei uns bei Wiedereinreise (wer weiß, wie das trotz Impfung aussieht, wenn du aus einem Risikoland zurück kommst...?) usw. usw.
Mir heulen grad ein paar Kenianerinnen die Ohren voll. Glaube denen ja sogar, dass es schlecht geht, bin aber nicht das Sozialamt von Mtwapa...
Theoretisch hinfliegen kann man als Deutscher. Aber die Situation vor Ort ist halt traurig. Hotels mehrheitlich zu und die offenen halbleer. Musik, Fun, Bars am Abend dicht. Schlabberlatz auch obligatorisch. Selbst wenn man da wäre, macht es nicht wirklich Spass.
Ich befürchte auch, dass in der jetzt herrschenden Übergangszeit erst mal versucht wird, den wenigen Reisenden möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.
Deine Prognose, für nen Appel und ein Ei die Sau rauslassen zu können, mag vielleicht in zwei, drei Jahren greifen, wenn man merkt, dass der große gewohnte Touri-Strom nicht automatisch wieder einsetzt, sondern man sich erst mal wieder hocharbeiten muss. Die große Frage für mich ist, wie es dann mit den Flugpreisen aussieht. Hier befürchte ich leider Steigerungen. Die Zeiten des Billigfliegens dürften erst mal vorbei sein.
Gleichzeitig beobachte ich in Deutschland bereits Preissteigerungen in den klassischen und auch neuen Urlaubsregionen. Da der Inlandsurlaub Pflicht und Trend ist, steigen in den ländlichen Gebieten fröhlich die Preise. Nicht schön. Günstig werden dafür City-Trips in die größeren Städte. Hier macht sich das Überangebot durch Ausbleiben der Business-Gäste bemerkbar. Ich buche inzwischen eine Woche Berlin oder München in einem guten Business-Hotel billiger als die gleiche Zeit im Harz oder Bayerischen Wald im 3*-Landgasthof. Das war 2019 noch umgekehrt.
Es bleibt also spannend, wie sich das mit Corona und den Spätfolgen noch weiter entwickelt...