So anbei wie versprochen der Reisebericht. Bin seit einem Monat wieder da, insgesamt 3 Wochen auf Mada gewesen von Mitte Mai bis Anfang Juni 2023. Reisebericht ist chronologisch, und am Ende gibts 'n Fazit. Upload von Bildern klappt gerade nicht, werd ich ggf nachsteuern
Tag 1
Anreisetag, mit allem was dazugehört. Eigentlich schon am Tag zuvor begonnen, bis um 17:00 gearbeitet, 17:30 zum Flughafen, 19:00 Abflug. Eingetaktet wie ein Uhrwerk. Höchste Zeit für Urlaub, und nen Gang runter schalten.
Anreise mit Austrian Airlines über Wien, und dann mit ET nach Addis Abbaba und Tanarive. Edel geht die Welt zugrunde, dieses Mal mit Business Ticket. Vom ersten Moment nicht bereut: Liegesitze zumindest zum Dösen (schlafen hätte auch geklappt, wäre Monsieur nicht so lärm und schüttelempfindlich).
Sehr gutes Essen an Bord, allein die Nachspeisen hätten nen Wolf satt gemacht.
Einreise über die Immigration super einfach, mittlerweile muss man im Flugzeug einen Schein ausfüllen, der zu zwei Drittel aus Einreiseinfo besteht, ein Drittel aus Impfdaten. Von der Immigrationsdame werden dann die ersten zwei Drittel übernommen, sie füllt dann ein Formular aus, und legt dieses nach Zahlung von 35 Euro in den Reisepass. Damit dann zum Zollbeamten, der das Visa in den Pass stempelt. Beim Ausgang wird dann das letzte Drittel einkassiert von ner Zollbeamtin, die den Inhalt nicht mit einem Blick gewürdigt hat. Gefragt wurde ich nach Covid Impfstatus, und Gelbfieber. Beides hatte ich, aber wie gesagt, kein Blick gewürdigt. Hätte man wahrscheinlich auch mit Fantasiedaten befüllen können.
Ankunft in Tana gegen 13:00. Hotel über booking ausgemacht: Le Ribaudière, ca 25 Euro pro Nacht, einfaches Hotel aber super nach gelegen, direkt am „Strip“, aber da Nebenstrasse sehr ruhig. Transfer zum Hotel war mit dem Hotel arrangiert, Sam bzw. sein Sohn Tsi-Tsi sind empfehlenswert, Tsi-Tsi spricht ein paar Brocken Deutsch, aber wir haben uns mit ner Mischung aus Englisch-Französisch-Spanisch bestens unterhalten. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, wird er mein Tourguide hier (nix Wingman, nur plain-vanilla Touri Stuff).
Hotel-Bewertung 8/10 => es ist ein Familien Hotel, und 5 Minuten zur Avenue de l’Independence. Eher zum Entspannen geeignet, und das Essen dort ist ein Geheimtipp. Anbei der Garten, in dem man auch Frühstücken / Abendessen kann.
Tana wie schon beschrieben ne arme Stadt, auf nem Hochplateau mit angrenzenden Hügeln. Viel Müll und arme Leute an der Straße, hab aber schlimmeres in Brasilien erlebt. Gutes Schuhwerk, am besten Army Stiefel empfiehlt sich. Generell wurde ich aber freundlich empfangen, die Koffer-Träger-Mafia scheint sich zudem aus dem Flughafen verzogen zu haben: Keiner hat versucht, mein Gepäck die 50 Meter (es sind wirklich nicht mehr!) vom Gepäckband zum Ausgang zu tragen und dafür fürstliches Geld zu verlangen.
Tag 2
Den Tag mit Ausschlafen verbracht, zudem Hotel gewechselt:
Hotel Tripolitsa, direkt an der Avenue de l’Independence gelegen, Blick nach hinten raus, da ist es ruhiger. Sicherheitspersonal am Eingang, geräumige Zimmer, sauber, 2 ** Standard, tolle Roof Top- Terrasse. Passt eigentlich perfekt… wäre da nicht die Tatsache, dass ich insgesamt 3x umziehen musste, 2/3 der Zimmer keine Fenster haben, das Frühstück wirklich nur das aller notwendigste beinhaltet, und die Zimmer extrem schlecht isoliert sind (du hörst den Nachbarn 2 Zimmer weiter …). Daher
Bewertung 7/10.
Am Abend dann irgendwie rattig gewesen, und bin zum gegenüberliegenden Glacier marschiert. Glacier hat Livemusik, aber es ist wirklich nur ein "Fleischmark", in dem Mädels ohne groß was zu tun nach Kundschaft umherschauen. Hat mir nicht gefallen, keine wirklich nette Atmosphäre. Daher nur kurz rumgeschaut, und mich dann für eines der lokalen Gewächse entschieden. Namen vergessen, nennen wir sie einfach Veronique, ca. 1.50, 45 kg, Typ Merina. Friseurin, und wollte sich wohl was dazuverdienen. Mit einfachsten Französisch klargemacht, was ich will, sie nickt, ich nehm sie auf die andere Seite ins Tripolitsa mit. Hotel will nur Ausweis, alles andere kein Problem.
Problem war dann eher die folgende Nacht: Madame war unglaublich schüchtern, hat so gut wie nix gesagt, Sex nur mit Licht aus, zudem erstmal Gummi hingelegt, denn ich aber nach ner kleinen Leckattacke auf Sie nie angerührt habe. Insgesamt 3x Sex gehabt die Nacht - aber eigentlich nur, weil eh nix anderes möglich war (Reden? Sie sagt nix. Kuscheln? Du siehts ihr an, sie will nicht. Fernsehen? Ich versteh nix. Und auch ihr Französisch ist rudimentär, mit num super harten Akzent. Blöd das alles). War daher nicht gut. Hat irgendwie zu der Stadt gepasst, Tana gefällt mir nicht. Am Morgen Madame mit 60k + Taxigeld verabschiedet. Nicht empfehlenswert, und nachdem mir Glacier nicht gefallen hat, über Alternativen nachgedacht.
Tag 3: Nachdem ich in erster Linie an neuen Menschen und dem Leben vor Ort interessiert bin, und sich Sex dann automatisch ergibt, wenn es menschlich klappt, auf die Tinder Nummer umgestiegen. Nach ein paar Stunden - zig Likes. Jeez, das Leben könnte so einfach sein. Angesehen, dabei geschaut, ob im Profil auch etwas Interessantes drinsteht (wie gesagt, Mensch zählt). Und siehe da, ein nettes Mädel gesehen: V., Studentin, 21 Jahre, macht gerade ihren Master in Tourismus, spricht sogar ein bisschen deutsch, und – Superzufall – hat genau gegenüber der Alliance Francaise, wo ich Französisch lerne, ihr Institut. Und im Profil steht sowas wie „für jedes Schwarze (Mädchen) sollte sich doch ein passendes Weißes (Männlein) finden“. Nice.
Angeschrieben, und für den nächsten Tag ein kleines Date ausgemacht, bei dem Sie mir gleich angeboten hat, mir beim Kauf eines Handys zu helfen (also für mich als Zweithandy. Einfache Smartphones aus China kosten hier 25 Euro). Darauf gesagt, dass wir uns danach gern zum Essen treffen können. Wirklich ein superliebes Mädel, schlau und – augenscheinlich – leidenschaftlich.
Nach dem Essen meinte sie, dass sie sich gerne in meinem Hotelzimmer über Privates unterhalten möchte… die Unterhaltung dauerte 2 Minuten, und der Rest war wunderschöner GFS über mehrere Stunden. Kondome nie ein Thema, allerdings erneut AO light – was mehr als angebracht war, denn das Mädel war „in the Heat“… und Mama werden stand und steht für sie definitiv nicht zur Disposition. BTW, keine Kontaktdaten, da 100% privat und nix Professionelles. Sorry Jungs, aber einfach nachmachen, es ist echt super easy auf Tinder.
Tag 4 fand in der Horizontalen statt, aber alleine – den Rat einiger Mitstreiter hier in den Wind geschlagen, und ein superleckeres französisches Eiergericht versucht – 2 Stunden später Fieber, 4 Stunden später Dauersitzung auf dem Klo. Also typisch Bakterien. Mit AB und medizinischer Hefe in den Griff bekommen, aber der Tag war erstmal gelaufen.
Tag 5 dann ähnlich wie Tag 3, aber immer noch flau im Magen, daher langsam angegangen. Kleine Besichtigung einiger Highlights in Tana mit V., wie ehemaliges Kolonialviertel, Fotografie-Museum, und Kathedrale (die allerdings zu war). Danach nach Hause, und wiederum wunderschöner GFS, mit mehreren Orgis auf ihrer Seite. Am Abend wollte Sie lediglich das Taxi Geld haben, da sie nach Hause musste, und ich an dem Tag nur ein 1 Zimmer Mausefalle-Bett. Hat auch sehr freundlich drum gebeten. Sollte man auch springen lassen (max. 30k Ariary = 6 Euro) – sie hat an diesem Abend nach Hause müssen, und spätestens ab Sonnenuntergang (eigentlich auch schon davor) hat Tana hat kein wirklich funktionierendes Bussystem mehr.
Tag 6 dann wieder Unterricht in der AF, langsam kam ich wieder zu Kräften. Gesportelt, geduscht, und am Abend mit Madame nett essen gegangen. Und was gelernt: „Wine and Dine“ in Tana solltest du – wie die Vorredner auch schon beschrieben haben – entspannter angehen. Ja, es gibt schöne Restaurants wie das Les Artistes oder im Hotel La Ribeaudière… nur wissen die meisten Nicht-Profi Mädels gar nicht, wie sie sich darin verhalten sollen: Meine Madame hatte sich ne Vorspeisenplatte, und ein Hauptgericht bestellt, und wollte eigentlich noch Nachspeise haben. Hat sich auch jeweils das teuerste bestellt … nur um dann nach der Vorspeise aufzugeben (die sie zudem mit mir geteilt hat), und den Rest dann zum Mitnehmen zu ordern. Zudem war sie während des gesamten Essens sehr schüchtern, und hat nur super leise geredet (hab kaum was von dem was sie gesagt hat verstanden).
Die Erklärung folgte dann beim Nachhause-Gehen: Weder kannte Sie die Gerichte, noch hat sie sich in der - sehr europäisch geprägten Atmosphäre - wohl gefühlt, eher unter ständiger Beobachtung. Das teuerste zu Bestellen war also ne Verlegenheitslösung (und wenn’s ein Trick gewesen sein sollte, soll es mir auch Wurscht sein, das Essen für uns beide waren weniger als 25 Euro). Also Jungs, einfach in eine Pizzeria gehen, ist in Tana wirklich in, und bringt das Girl nicht in Verlegenheit (ne Profi-Nutte aus dem Glacier würde es sicher zu schätzen wissen, die nimmt dann aber auch den Wein für 100 Euro).
Am Abend noch mal gesexelt, es war aber die Luft raus, sie zudem traurig, dass ich jetzt erst mal weg bin. Eher wie mit der lieben Freundin gekuschelt. Dann mit Taxi Geld am Morgen verabschiedet erstmal für mind. 1,5 Wochen. Hat mir sehr nachgetrauert, aber mei, so ist das Leben.
Tag 7 dann Abreise nach Noisy Be in der Früh (btw, spricht sich „Nuus Bä“). Ab da sehen wir weiter, werde erstmal ankommen müssen, und mich nen Tag neu sortieren. Danach mehr…
Tag 8, erster Tag in Nosy Be – und das gleich am Samstag. Warum so speziell? Komm gleich dazu. Erstmal zur Orientierung: Ambatoloaka Beach ist im Kern eine nur ca. 500m lange, an den Strand geschlungene Straße, mit Bar, Hotel, Kneipe, Kantine und Geschäft im regelmäßigen Wechsel neben dem anderen. Das ist der Touri Bereich. Daran anschließend ist ein ca. 2-3km langer Abschnitt, der v.a. den Einheimischen vorbehalten ist. Weniger Action, aber halb so teure Preise.
Untergebracht war ich im „Coucher de Soleil“, das von einem Deutsch-Schweizer mit seiner einheimischen Frau geleitet wird. Einfacher Bungalow-Standard, aber das was ich wollte. Alles Girl-Friendly. Daher sehr empfehlenswert, insbesondere, wer mal ein paar Worte Deutsch sprechen will.
Bekannt war mir ja dass Nosy Be eine Urlaubsinsel im Norden Madas ist. Nicht bekannt war mir aber, dass am Samstag am Ambatoloaka Beach der Bär steppt. Gefühlt 10 Menschen pro Quadratmeter. Und überall ein hübsches Mädchen nach dem Anderen.
So, wie kommt man mit der Guten ins Gespräch? Einfach: ein freundliches Lächeln, ein freundlichen Zurücklächeln, „ca va bien?“, „Oui ca va bien, Monseur, veulliez vous un massage?“, flirtet mir ihr, küsst sie schnell, sagt dass ihr gerne etwas Liebe machen wollt – that’s it. Hier herrscht das Gefühl vor: Jedes Mädchen macht gern mit dir ein bisschen Liebe mit dir, wenn du sie nur gut behandelt, und ihr ihr faires Geschenk gibt, das sich um 60k pro LT handelt. Nix von wegen der Trauerminen, die ich in Tana gesehen habe. Einfach natürliche Lebensfreude, so ne Mischung aus natürlich-lustvoller-lieber Weiblichkeit.
Da ich in der Gegend nicht nur F… wollte, mich mit nem Kollegen aus dem TAF Forum zusammen getan, der auch gerade vor Ort war, und spontan uns entschlossen, einen Open Water PADI Tauchkurs Teil 1 zu machen. Ich zudem jeden Tag in Hellville – 45 min einfache Schlaglochpistenfahrt von Ambatoloaka entfernt – 2h Französischunterricht täglich. Sehr gute Qualität an der l’Alliance Francaise in Hellville, und Privatunterricht zum Spottpreis von 3 Euro aka 15.000 Ariary/Stunde.
Was die Mädels betrifft – einfach treiben lassen, unter Tags oder abends beim Essen zugreifen, lieb Flirten (siehe oben), und Erfahrungen machen. Einfach direkt sagen, dass ihr gern mit ihr die Nacht verbringen wollt, that's it. Meine Erfahrungen waren:
- Esperanza, 23 J, Mulattin, hat mich beim Restaurant bei „Gerald & Francine“ einfach am Sack gepackt und die Zunge in den Hals geschoben. War rattig, also nach Hause genommen. Nicht spezielles, war das einzige Mädel bislang, dass die Profinutte sehr raushängen hat lassen ("Kaufst du mir ein Iphone?" Ja klar...). Ist dann ungefragt nach einer Nummer gegangen, aber war mir recht, wollte in Ruhe schlafen.
- Viviane, 26 J, ebenfalls Mulattin. Sitzt gerne mit ihrer Mum direkt vor dem Coucher de Soleil, Mama backt kleine Hühner Spießchen, Tochter backt lieber die Jungs. Super liebevolles Mädel, verkuschelter Nachmittags-ST-Sex, hab Sie mit 50k nach Hause geschickt.
Ach ja, wie ihr sehen könnt, ST geht auch, anders als die Autoren vor mir hatte ich nicht das Gefühl, dass die Mädels das nicht wollen / verstehen. Sag ihr einfach, dass du heute Abend schon was mit Freunden ausgemacht hast, oder in Ruhe essen gehen wollt. Alles klar, kein Problem, wir sehen uns dann länger beim nächsten Mal. Das Leben ist schön.