Gerade das schlagen gerne die Linken aus.
Mir konnte z.B. noch kein Linker erklären, wie man mit dem unbestreitbaren Sachverhalt umgeht, daß zwar 100% der Flüchtlinge bei uns leben wollen (=sonst wären sie schließlich nicht da),
aber gleichzeitig bis zu 90 % von ihnen unsere Lebensweisen, gesellschaftlichen Normen und sogar das Rechtssystem (Rechtsstaatsprinzip versus Scharia) ablehnen.
Diese banale, aber mit maximaler, potentieller Sprengkraft verbundene Erkenntnis dringt in das minding bestimmter linksgerichteter Kreise erst gar nicht ein. Sie ignorieren das einfach, wollen es nicht wahrhaben, es kommt bei ihnen nicht vor. Punkt, aus, Amen.
Deshalb braucht man ihrer Ansicht nach darüber auch nicht diskutieren.
Entschuldigung, aber das erinnert mich an die Sucht nach Selbstzerstörung. Herr Wolfgang, Hand aufs Herz!
Na gut, ich weiß jetzt nicht sicher, ob ich ein Linker bin, von deiner Warte aus gesehen wahrscheinlich schon.
Bei den Flüchtlingen muss man meiner Meinung nach unterscheiden zwischen Kriegsflüchtlingen, politisch Verfolgten und Wirtschaftsflüchtlingen. Kriegsflüchtlinge genießen Asyl, so lange in ihrer Heimat Krieg herrscht, ist der Krieg vorbei, können sie in ihre Heimat zurück. Hat sich der Kriegsflüchtling in Deutschland integriert, spricht nichts dagegen, dass er auf Dauer hier bleiben kann. Lehnt er unsere Gesellschaftsordnung grundsätzlich ab, sollte er sich ein anderes Land zum Leben aussuchen.
Bei politisch Verfolgten ist die Sache ähnlich, nur dass hier der Fluchtgrund in der Regel dauerhaft ist. Aber auch hier, integrieren oder gehen.
Wirtschafts- bzw Armutsflüchtlinge genießen kein Asylrecht, aber man darf nicht vergessen, dass ihre Fluchtgründe nachvollziehbar sind, jeder vernünftige Mensch würde genauso handeln. Ich finde es bedauerlich, aber diese Menschen können hier in ihrer großen Mehrheit nicht bleiben. Gutausgebildete Flüchtlinge werden in ihrer Heimat mehr gebraucht als hier, unsere demografischen Probleme können wir mit diesen Menschen nicht lösen. Helfen muss man diesen Menschen trotzdem, aber in ihren Heimatländern und nicht mit Entwicklungshilfe mit der Giesskanne, sondern gezielte Maßnahmen, um die Lebenssituation der Menschen zu verbessern und vor allem faire Handelsbeziehungen zu diesen Ländern aufzubauen, demokratische Regierungen unterstützen und auf Diktaturen mäßigend einwirken. Da ist die EU als ganzes gefordert, aber Deutschland als wirtschaftlich stärkstes Land könnte durchaus eine Führungsrolle übernehmen.
Selbstzerstörung liegt mir fern, ich lebe gerne in einem wohlhabenden, weltoffenen Deutschland. Und mal ehrlich, den meisten von uns geht es wirtschaftlich gut, wir jammern auf sehr hohem Niveau.