Wie muß man denn drauf sein sich als Mann für Feminismus stark zu machen.

Nicht jeder, der auf so einem Foto zu sehen ist, muss sich ja gleich stark gemacht haben (manche werden es aber). Aber um deine Frage zu beantworten, da kann ich mir einige Gründe
vorstellen:
- Cherchez la Femme (er will eine bestimmte Frau, sie ist Feministin, seine Unterstützung macht ihn für sie attraktiver).
- Er ist der Meinung, dass Frauen die Underdogs sind. Er unterstützt sie deshalb, zum Beispiel weil:
- Er hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Na klar gibt es auch gegenüber einer Frau benachteiligte Männer, aber häufiger ist's bisher andersherum.
- Er glaubt, dass das gut für alle ist, dass die Menschheit Potential verschenkt, wenn die Ungleichheit in dieser Hinsicht so bleibt, wie sie ist.
- Er besucht gern Prostituierte. Er stimmt nicht mit der Position einiger Feministen überein, dass Prostitution schlecht sei (viele Feministen sehen Prostitution an sich nicht als ein Problem).
- Er hat ein schlechtes Gewissen (mMn. unnötig), und will etwas "zurückgeben".
- Er meint, dass Prostitution eher toleriert wird, wenn sie weniger negative Effekte hat. Er will diese negativen Effekte zurückdrängen. Er glaubt, dass im Gewerbe tatsächlich "patriarchale Strukturen" existieren, die sich negativ auf die Prostituierten auswirken. Er glaubt, dass diese Effekte das öffentliche Bild der Prostitution schädigen. Er glaubt, dass die "patriarchalen Strukturen" für Prostitution nicht notwendig sind. Er glaubt, dass diese negativen Effekte zurückgedrängt werden können, indem die Gesellschaft "als ganzes" sich ändert.
- Er ist der Meinung, dass Sex dann am meisten Spaß macht, wenn alle Seiten es machen, einfach weil es Spaß macht, und nicht weil irgendjemand dafür Geld bekommen hat (auch als Partner).
- Er meint, dass er den eher bekommt, wenn Frauen besser gleichgestellt sind, als sie es heute sind. Sex gibt es bei den meisten nur, wenn es keinen Konflikt gibt (es gibt Ausnahmen).
Feminismus hat für mich nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun -das ist ja das offizielle Ziel der Feministinnen gewesen.
Gegen Prostitution zu kämpfen und für Verwendung von Kondomen einzutreten, was hat das noch mit der Gleichberechtigung zu tun?
Tja, wie konnte es so weit kommen? Gute Frage. Vielleicht weil die falschen Leute am Hebel saßen?
Nur weil manche Feministen solche Positionen vertreten, ist das kein Grund, sie alle in einen Topf zu werfen. Gleichberechtigung, "keine ungerechtfertigte Benachteiligung" ist immer noch das Ziel, das "Feminismus" definiert.
Ich finde es gut, wenn unberechtigte Benachteiligung abnimmt. "Du darfst per Gesetz nicht mehr ohne Kondom" ist aus meiner Sicht ungerechtfertigte Benachteiligung. "Du Frau kriegst weniger Gehalt als Mann X, weil du woanders auch nicht mehr kriegen würdest, denn die argumentieren genauso." Das ist ebenso unberechtigt, und aus meiner Sicht heftiger.
Da habe ich immer das Gefühl, das die Feministinnen oftmals so eine Art Rache an den Männern verüben wollen.
Die sind nach vielen Jahren Ehe vom Partner betrogen worden oder es hat von vorneherein nie ein erfülltes Sexleben gegeben weil sie aussieht wie ein Ofen.
Nicht jede, die nicht schön aussieht, hat kein erfülltes Sexleben, und umgekehrt. Das wissen wir doch alle (siehe Internet).:D
Der Frust wird dann um so höher sein, wenn sie dann sehen, das wir Kerle für einen kleinen Schein ganz einfach mit einer hübschen jungen Frau ficken können.
Den Spaß gönnen diese Feministinnen uns einfach nicht und versuchen die Prostitution zu verbieten

Eifersucht also. Ich denke auch, dass das zumindest bei mancher eine Rolle spielt. Und das Gefühl, über andere, in diesem Fall eben über Männer, Kontrolle auszuüben. Insofern durchaus eine Retourkutsche, Rache wenn du so willst.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Programm aus dem Link
Danke für das Zitat aus dem Programm. Der Inhalt ist für mich unhaltbar, über das Ziel hinausgeschossen.
Männerhasserinnen entstehen, wenn Männer ihnen das Leben schwer machen. Frauenhasser entstehen, wenn Frauen ihnen das Leben schwer machen. Wir wollen weder noch, oder?